Delir: Erkennen, behandeln, begleiten
Shownotes
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00:00:05: Herzlich willkommen bei Medizin am Mikro, dem Podcast des Klinikums Passau.
00:00:09: Gesundheit ist alles und ein Krankenhaus – ein Ort voller spannender Geschichten und geballtem Wissen!
00:00:14: Genau das erklären wir Ihnen mit unseren Expertinnen und Experten.
00:00:19: Im März fand der Welt die Liertag statt an dem sich auch das Klinikum beteiligt hat um das Bewusstsein für das Delir zu schärfen beim eigenen Personal aber auch bei Angehörigen und Patienten.
00:00:31: Meine Gäste sind heute Maria Lang Sie ist Stationsleitung unserer Geriatrie und Andreas Amberger, Stationsleistung auf der B-IV S II.
00:00:42: Das ist die anesthesiologische Intensivstation.
00:00:46: Die beiden erklären was genau denn so ein Delier ist, warum es im Krankenhaus besonders häufig vorkommt und was medizinisches Personal Angehörige und die betroffenen Patienten selbst im Fall des Falls tun können.
00:01:02: Hallo!
00:01:03: Grüß Sie.
00:01:03: Hallo Herr Amberger, hallo Verlang!
00:01:05: Hallo!
00:01:06: Jetzt habe ich in der Einleitung den Begriff Delir schon mehrmals erwähnt aber was ist denn das eigentlich genau?
00:01:12: Können sie das für unsere Zuhörer bitte kurz beschreiben?
00:01:16: Ja es ist sehr spannend mit dem Begriff delir weil es eigentlich ein Akronym ist für bestimmte Symptome die dahinter stecken und im Ursprung kommt das Wort Delir aus dem lateinischen Delira aus dem Gleis der Spur, der Furche und das trifft es eigentlich sehr gut.
00:01:36: Früher hat es verschiedene Begriffe gegeben für bestimmte Symptome.
00:01:43: Das bekannteste war das Durchgangssyndrom und umgangssprachlich das meiste war ... Der kennt sich nicht ganz aus und damit wurde dies auch eine Zeit lang verniedlicht in Anführungsstrichen und man hat die Tragweite noch gar nicht so bewusst wahrgenommen.
00:02:02: Aktuell ist es so, das Wort Delir hinter dem verstecken sich bestimmte Symptome und diese Symptom gibt es fünf bestimmte oder die fünf wichtigsten Symptomen.
00:02:14: Das ist die Aufmerksamkeitsstörung, die Bewusstseinstörung kognitives Defizit des organisiertes Denken Und emotionale Dysregulation.
00:02:26: Das sind die wichtigsten Symptome, die wenn in bestimmten Formen auftreten, dann spricht man von einem Delir.
00:02:34: Okay vielen Dank!
00:02:36: Wie wir jetzt bei dem Aktionstag bei unserem Klinikum gesehen haben, den Sie ja maßgeblich mitgestaltet haben.
00:02:41: Sie haben den beworben und haben ein Quiz gemacht.
00:02:44: Die Frau Dr.
00:02:44: Hahn von der Geriatrie hat Vorträge gehalten Das Interesse an dem Thema ist ja wirklich groß.
00:02:50: Also es scheint durchaus ein Thema zu sein, das bei uns auf den Stationen wirklich real ist.
00:02:57: Wie wichtig ist denn diese Aufklärung jetzt intern?
00:03:01: Unser Personal aber eben auch extern oder die Angehörigen und die Patienten, die bei uns sind?
00:03:11: Sehr sehr wichtig!
00:03:13: Vor allem, wenn man da später damit raufkommt und hinsichtlich der Folgen eines Deliers ist es eben wichtig dass man sich frühzeitig mit dem beschäftigt.
00:03:23: Es gibt immer so waage Zahlen aber grundsätzlich kann man sagen je mehr Vorsorge man macht fliegerischerseits also vom pfliggerischen Personal, ärztlichen auch Physiotherapie und vor allem von den Angehörigen.
00:03:39: je mehr in dem Boot involviert sind umso mehr.
00:03:42: die Lire können vermieden werden bzw.
00:03:47: in ihrer Schwere oder in ihrer Länge deutlich beeinflusst werden.
00:03:51: Darum ist das Thema so prägnant und wir werden später ja noch darauf kommen was so die wichtigsten Risikofaktoren sind.
00:03:58: und da nur als Beispiel zu nennen ist eben das hohe Alter Und mit dem sind wir natürlich in einem akutkranken Haus.
00:04:09: oft bei uns vorkommt, das hohe Alter.
00:04:12: Kann man denn sagen wie häufig so ein Delir statistisch gesehen ungefähr vorkommen?
00:04:18: Mittlerweile kann man das sehr gut sagen weil es viele Studien dazu gibt hinsichtlich der Fallzahlen zu einem Delir.
00:04:28: und nur als Beispiel Nach einem kirurgischen Eingriff, also nach einer Operation können bis zu fünfzig-sechzig Prozent ein Delir bekommen.
00:04:40: In der Herzkirurgie ist noch mehr ein Sonderfall mit einem größeren Eingriffe an den Gefäßen da können es bis zu achtzig Prozent sein die einen Delir erleiden.
00:04:51: Grundsätzlich kann man sagen im Krankenhaus das Risiko für ein Delier deutlich erhöht, dass die Lierrisiko hauer werden und dementsprechend auch eine Lier bekommen können.
00:05:05: Ja also ganz schön krasse Zahlen muss ich sagen hätte ich jetzt nicht gedacht.
00:05:12: Wodurch wird denn jetzt ein Lier ausgelöst?
00:05:16: Sie haben es vorhin schon mal gesagt Es gibt Risikofaktoren zum Beispiel das hohe Alter aber es gibt sicherlich auch noch andere.
00:05:22: Ja, da gibt es viele Risikofaktoren.
00:05:25: Also zum einen das hohe Alter haben wir schon gehört.
00:05:27: dann die chirurgischen Eingriffe.
00:05:30: Dann wenn man gewisse Vorerkrankungen hat wie kognitive Einschränkungen Demenz Wenn man schon also körperlich eingeschränkt ist eine Gebrechlichkeit oder wenn man schon pflegebedürftig ist.
00:05:46: Man weiß Patienten die schon in einem Seniorenwohnheim Leben bringen ein vielfach erhöhtes Risiko mit, wenn man einen akuten Infekt hat.
00:05:54: Wenn man Flüssigkeitsmangel hat.
00:05:57: Intensiv auf den Talt haben wir schon gehört.
00:05:59: es gibt bestimmte Medikamente Entzugserscheinungen wie Alkohol zum Beispiel.
00:06:05: also das sind jetzt nur paar
00:06:07: von diesen
00:06:08: unzählig vielen Risikofaktoren was gibt.
00:06:11: aber da sieht man schon dass man darum auch die hohen Zahlen zusammenbringen weil einfach das Patienten gut jeder oder fast jeder mindestens also Risikofaktor schon mitbringen kann.
00:06:23: Ja,
00:06:23: okay, verstehe.
00:06:25: und
00:06:25: umso mehr Risikovaktoren um so gefährlicher ist oder wahrscheinlicher dass die Lier entstehen können.
00:06:33: Vor allem auch der Wechsel aus dem häuslichen Umfeld.
00:06:35: Der Wechsel in die Klinik dieser Ortsumgebungswechsel ist ein enormes Risiko für Menschen mit einem ruhigen Alter.
00:06:48: Wie äußert sich denn jetzt so ein Delir, woran erkennt man es?
00:06:53: Welche Warnzeichen sollten Ihre Kolleginnen und Kollegen oder auch die Angehörigen auf dem Schirm haben.
00:07:00: Vielleicht können Sie so ein paar typische Beispiele aus Ihrem Alltag nennen.
00:07:06: Es gibt verschiedene Formen von einem Delir und somit sind da Symptome unterschiedlich.
00:07:11: Wir haben einmal das hypoaktive Delir.
00:07:17: Das Hypoaktive ist oft, glaube ich auch, unterscheuert oder weiß man, dass das oft nicht gleich erkannt wird.
00:07:24: Weil es nicht so belastend für's Umfeld ist und da ist der Patient eher antriebslos, schläfrig vielleicht eingeschränkt von der Aufmerksamkeit.
00:07:37: Wahrnehmung kann einmal Schluckstörungen oder beim Sprechen ein Problem haben.
00:07:44: Und beim Hyperaktiven, die ich sage, da ist man eher aktiv.
00:07:48: Da kann man ... Die Symptome, was der Andreas vorher schon gesagt hat, besser zur Geltung mit der Bewusstseinstörung, der emotionalen Dysregulation und kognitiven Einschränkung sind oft sehr aktiv, haben Verwirrtheitszustände.
00:08:06: Manchmal hallucinieren sie auch.
00:08:09: Also Phantasien-Sängdinge, die nicht da sind.
00:08:11: Die haben stark unruhig, möchten nicht mehr aufstehen, nesteln im Bett rum und haben oft auch Abwerfer erhalten.
00:08:21: Verständen einfach Handlungen, die Mufoerna minglnieder oder das, was Mufoeerna verlangern.
00:08:28: Pflegemaßnahmen, wo durchgeführt werden.
00:08:31: Und das erschwert dann natürlich den Umgang mit den Patienten?
00:08:34: Ja klar!
00:08:37: Wenn man das alles gehört hat, also die Zahlen und die vielen Risikofaktoren.
00:08:43: Was dann eben tatsächlich sein kann, klingt ja schon beunruhigend.
00:08:48: Wie ernst ist denn letztlich so ein Delir?
00:08:50: Also was können die Konsequenzen sein?
00:08:54: Geht es bis hin zum Todesfall?
00:08:58: Genau!
00:08:58: Das würde mich interessieren.
00:09:00: Die Delir ist sehr... ernstzunehmende Erkrankung oder das Ernstzunehmen des Symptoms.
00:09:05: Und man weiß, dass wenn ein Patient eine Delir bekommt, dass die Sterblichkeit stark ansteigt und natürlich von der Dauer des Delirs und von den Vorerkrankungen macht es das Risiko hinterher aus.
00:09:20: Wenn man einmal eine Delier gehabt hat, dann hat man starke Gefahr, dass wir wieder in eine Delie kommen.
00:09:26: Und meistens ist auch das Problem, dass sie dann oft ... Folge Erkrankungen, Folge Symptome Sturzrisiko steigt.
00:09:37: Ernährung zum Aufrecht erhalten ist schwieriger und das sind auch alles Folgen wo dann aus dem Delir entstängern und das bringt halt wieder Verzögerung der Heilung mit sich und darum steigt dadurch auch die Sterblichkeitsrate stark an.
00:09:54: Grundsätzlich ist es so dass bei den Patienten die ein Delir ...habend der Krankenhaushaufen halt deutlich länger wird.
00:10:03: Also das ist ein Thema, wo es natürlich dann auch wirtschaftliche Faktoren nach sich zieht.
00:10:10: Beobachtbar ist dass Menschen die länger einen Delier haben hinsichtlich der spätfolgen größere Spätfolge haben Wobei auch schon das Problem sein kann, dass zu Hause die häusliche Versorgung nicht mehr so funktioniert wie sie vorher war.
00:10:26: Vielleicht hat er vorher pflegegrad eins gehabt und nach dem Aufenthalt in Kombination mit einem Delier brachte es vielleicht pflegegrad drei oder vier.
00:10:34: Da stellen sich natürlich dann größere Herausforderungen für den einen selber und natürlich für die Angehörigen.
00:10:42: eben die Sterblichkeit, die Maria schon erwähnt hat die steigt signifikant an im Vergleich bei Patienten, die kein Delir haben.
00:10:52: Und somit ist es immer mehr ein Thema geworden und dadurch auch diese neue Definierung des Begriffs wo diese Symptome zusammengeführt worden sind.
00:11:04: weil vorher war da im Endeffekt ja so ein Sammelsurium aus allem und man hat schon gewusst dass das nicht gut Aber dass die Folgen so dramatisch sind, das ist das was sie in den letzten Jahren herauskristallisiert hat.
00:11:22: Wenn wir das jetzt alles weiß, was wir bislang gehört haben... Sie haben es vorhin schon mal kurz angesprochen man kann ein bisschen präventiv drauf einwirken.
00:11:30: gibt's sowas wie Delir profilaxe?
00:11:33: Kann man mit dem richtigen Mitteln irgendwie das Präventive vermeiden oder vielleicht mindern?
00:11:42: Gibt´s da
00:11:42: was?!
00:11:44: Gibt's, man kann es ja viel machen.
00:11:46: Und gerade die nicht medikamentösen Maßnahmen sind die Entscheidenden, die man bei Therapie des Deliers anwendet und die vor allem auch die Prävention sind.
00:12:00: Das sind zum einen, dass man die Orientierung fördert, das man die Mobilität fördert.
00:12:07: Dass man die Patienten beschäftigt und dass man eine Wahrnehmung unterstützt.
00:12:13: Beispiele dafür sind, dass zum Beispiel die Patienten mehr Orientierung haben.
00:12:17: Dass eine große Uhr im Zimmer ist und dass man einen Kalender hat.
00:12:21: Wenn man ins Zimmer einiget, dass man es begrüßt mit guten Morgen oder ich bringe jetzt Mittagessen, dass sie einfach immer so bis sie die Tageszeit zuordnen können.
00:12:30: Dann außerhalb der Therapien, das man in einer Form von Beschäftigung gibt.
00:12:36: Das kann Kreuzworträtsel sein, Zeitung lesen, mal Fernseh schauen... Bilder zum Anschauen geben.
00:12:44: Dann die Wahrnehmung, dass man die erfördert mit dem das mehr in der Brille aufsetzt, dass wir eher eine eigene Kleidung gibt, dass mal vielleicht wenn sie von zu Hause Bilder haben wo Angehörige droben sind oder bestimmte Kuscheldecke oder Kissen, dass das, dass mir die eigenen Pflegeartikel hernehmen weil das vertraut ist für die Patienten.
00:13:08: Dann ist auch ganz wichtig, eben die Mobilität fördern und die Patienten möglichst rasch aus dem Bett zu bringen bzw.
00:13:16: wenn sie nicht außenbett kennen, dass man sich in eine aufrechte Sitzposition bringt weil das einfach die Orientierung besser fördert wie wenn wir immer nur auf der Decke aufgeschauen um mobilisieren ist eines von den wichtigsten Maßnahmen für die Patientinnen die Familie und Angehörige mit einbezieht, dass man da vielleicht auch die Besuchszeiten lockert.
00:13:39: Wenn ich schon weiß das ist ein Patient mit einer bekannten Demenz der sie eSchwertur zum Orientieren macht es einfach ein vertrautes Gefühl und das gibt dann Patienten Sicherheit wenn eine vertraute Umgebung geschaffen wird.
00:13:53: Und das sind viele Maßnahmen wo es sinnvoll ist, wenn man sich die einfach als Routine aneignet.
00:13:59: Weil dann macht man automatisch immer die Prävention ohne dass man sehr bewusst ist.
00:14:04: Kennt der Patient da die Liegerierung oder nicht?
00:14:07: Weil das für jeden Patienten gut ist, weil man versucht so in seinen Alltag mit einfließen zu lassen und so das entscheidende Medikament als Prävenzion gibt's nicht.
00:14:19: Es ist eher so, dass wir gut überdenken soll welche Medikamente sind notwendig?
00:14:25: Umso weniger Medikamente, umso präventiver ist das für die Leer.
00:14:29: Dass man da natürlich ein Arztaufgabe ist und dass die Ärzte anschauen müssen wie von der Pflege haben wir jetzt doch nicht den Einfluss drauf.
00:14:40: Wenn jetzt dann aber doch der Fall des Eintritts.
00:14:44: Was kann man denn tun wenn jemand jetzt doch delirant ist nach dem Eingriff?
00:14:49: Da haben wir auch jetzt natürlich drei verschiedenen Personengruppen also Ihr, die Pflege oder das medizinische Personal vielleicht auch der eine oder andere Arzt dann die Angehörigen und ich weiß ja nicht falls es möglich ist kann der Patient Ist er noch irgendwie in der Lage da selber mit zu helfen sich aus dieser Situation wieder rauszubringen?
00:15:15: also diese drei Gruppen würde mich interessieren.
00:15:18: Grundsätzlich ist so dass man ja drei verschiedene Typen eines Deliers hat, dementsprechend sind die Maßnahmen jetzt nicht unterschiedlich aber vielleicht vom Maßnahmenbündel her unterschiedlich geschnürt für den jeweiligen Delirtyp.
00:15:39: Grundsätzlich ist es so dass diese therapeutischen Maßnahmen oder präventiven Maßnahmen eigentlich identisch sind und in jeder Phase verwendet werden.
00:15:52: Die wichtigsten sind, wenn er schon in ein Delier gerutscht ist.
00:15:56: Dass man eigentlich rückschauen muss, was hat denn das fast zum Überlaufen gebracht?
00:16:01: Weil meistens ist es so ein ganz kleiner Tropfen der das fast dann zum überlaufen bringt.
00:16:06: also grundsätzlich muss man sich auf die Ursachen-Forschung machen ob man den Fokus findet und da war halt das Beispielnahme einfach wie wir uns vorher gesagt haben ne Anämie
00:16:16: z.B.,
00:16:17: also einen zu niedrigen Hobby wird oder eine akute Infektion, chirurgische Eingriffe ist oft mit Schmerzen verbunden.
00:16:29: Also kann man dann auch was optimieren und die Ursachenforschung geht meistens nicht so schnell wie man sich das vorstellt und dementsprechend sind diese anderen Maßnahmen sehr wichtig.
00:16:40: Die wichtigsten sind die Nichtmedikamentösen, den wir schon angesprochen haben und es sind in Anführungsstrichen eigentlich ganz banalen Maßnahmen.
00:16:48: Untergliedern kann man so ein bisschen aktivieren die Maßnahmen tagsüber, schlafen an den Maßnahmen nachts um eben auch den Menschen wieder in einen Tag Nachtrhythmus zu bringen.
00:16:58: Das ist für diese Patientengruppe sehr wichtig.
00:17:02: und die aktivierenden Maßnahmen da geht es natürlich in alle Richtungen.
00:17:06: hinsichtlich der Mobilisation wer bei uns auf der Intensivstation ist das gehen über den Gang auf den Normalstationen, wo mit den Physiotherapeutinnen über den Gang spaziert wird.
00:17:20: Das regelmäßige Essen und Trinken vor allem das Einhalten der Mahlzeiten so dass man ein wenig Rhythmus wieder generiert denn man vielleicht davon zu Hause gewöhnt ist.
00:17:30: die zeitliche Orientierung nur als Beispiel wie auf der Intensivstation.
00:17:34: wir haben Uhren, die haben früher immer getickt.
00:17:39: jetzt haben wir digitale Uhren Und an dieser digitalen US auch das Datum dran, also wo der Wochentag ist und des Monats.
00:17:47: Leider hat es keine Jahreszahl und viele Patienten fragen auch teilweise was haben wir mir für ein Jahr?
00:17:54: Also da sieht man mal wie Orientierung was die Leute suchen um sich wieder selber reorientieren zu können.
00:18:03: Dann haben wir die Einbindung der Angehörigen ist ein großes Thema.
00:18:08: Da geht es einfach auch um das Thema Besuchseiten, natürlich hat jede Station so Kernbesuchszeiten damit der Tagesablauf gut funktioniert.
00:18:15: aber für diese Patientengruppe muss man deutlich von den Kernbesuchseitern abweichen und sehr individuell gestalten weil das ein sehr wichtiger Baustein in dieser Delirbehandlung.
00:18:28: Nachts heißt immer Man soll schauen, dass man so gut wie möglich einen Rhythmus bekommt hinsichtlich des Schlafens.
00:18:37: Dort ist das Thema Lärm, der vor allem auf die Intensivstation ein großes Thema ist, dass wir versucht den Lärм zu reduzieren.
00:18:45: Licht sind immer ein großes thema in den Kliniken und es eigentlich ist immer Tagesbeleuchtung zu allen Uhrzeiten, damit man schaut ob man besser steuern kann.
00:18:58: in der Nacht gewisse Abläufe an das Organisieren, dass der Patient die Möglichkeit hat einmal wirklich drei vier Stunden am Stück zu schlafen.
00:19:04: Das ist in der Klinik schon vor allem auf den Intensivstationen fast nicht möglich und einfach generell alles zu fördern was dem Menschen eine Reorientierung geben könnte.
00:19:23: also wir haben auch zum Beispiel um den Die Nachtruhe bis zum Gewährleisten, unsere zwanzig Uhr Antibiosen schon um zwanzich Uhr.
00:19:32: Dass man nicht die Patienten wieder spät stört wie der aufwegt, Antibiose anhängt dann läuft die da muss ich es wieder abhängen.
00:19:39: und was auch entscheidend sein kann oder oft ist dass man die Vorhänge nachts zu machen macht.
00:19:45: Man unterschätzt die Spiegelbilder im Fenster.
00:19:49: Die Patienten haben ja eingeschränkte Wahrnehmung oder manche hallucinieren auch Wenn die im Fenster, das die Spiegelbilder von sich selber und vom Pflegepersonal sehen.
00:20:00: Das ist für die wie eine andere Welt.
00:20:02: Und ich habe das schon oft gehabt beim, dass sie irgendwas gesehen haben und haben mich gefragt wer da draußen ist was die machen und hat die total durcheinander gebracht.
00:20:10: Wie der Vorhang zu war, haben die das auch nicht mehr wahrgenommen und es war mehr Ruhe.
00:20:15: Interessant was man da alles bedenken muss?
00:20:16: ...
00:20:20: extrem wichtig finde im Umgang mit Patienten, die eine Lilie haben.
00:20:25: Ist der wertschätzende Umgang und dass man versucht möglich, viel Huhe beizubehalten weil die oft in einem sehr hohen Erregungszustand sind... Und wenn man dann noch selber mit sehr viel Energie reingeht oder rangeht Dann schaukelt sich das oftmals so in den Tee und umso ruhiger wo man selber sein kann und nur auch Langsamer und bedächtiger, wenn man seine Handlungsabläufe macht.
00:20:49: Umso besser kann man die Patienten mitnehmen.
00:20:52: Und ich weiß es ist gar bei dem Hyperaktiven die Leer ist das für pflegeangehörige Ärzte eine sehr große Herausforderung.
00:21:02: Man ist froh wenn man das möglichst schnell im Griff hat.
00:21:07: Man kriegt's aber nicht schnell im griff.
00:21:09: Dann versucht man oft, oder ist man froh wenn der Patienten Kontakt nicht zu viel sein muss.
00:21:15: Und grad da ist es auch wichtig dass man an die Patienten öfter rangeht gezielt rangeht mit der Beschäftigung und mit der Aktivierung und umso schneller kann man das dann auch wieder im Griff kriegen.
00:21:26: Okay also schon viel Geduld Empathie und sowas gefragt.
00:21:33: Jetzt haben wir das medizinische ärztliche Personal abgehakt, sag ich mal.
00:21:39: Jetzt kommen die Angehörigen und was können sie denn machen?
00:21:43: Also die Angehörigen kriegen auch sehr viel Macher.
00:21:45: wie der Andreas schon
00:21:46: gesagt
00:21:47: hat ist extrem entscheidend dass man den ja die Besuchszeiten lockert weil war entscheidender Faktor es ist am Patienten ist der Angehöhrige vertraut und auch wenn er momentan verwirrt ist und kann vielleicht viele Dinge nicht einordnen Auf der Gefühlebene macht das ein vertrautes Gefühl, wenn er die Stimme von Angehörigen hört.
00:22:07: Wenn er den Geruch hat und die Berührung hat.
00:22:10: Und darum ist es gut, dass man die zum Patienten reinlässt vielleicht auch zur Essensbegleitung, zur Unterstützung und dass wir die Angehörung auch vor Abgut aufklärt.
00:22:20: Die haben oft selber sehr stark überfordert mit der Situation.
00:22:23: sie kennen einer Mama, einer Papa in diesem Zustand nicht dann haben die ja auch oft... sehr verhaltensverändert, das die sehr verunsichert.
00:22:33: Und darum ist wichtig dass man mit denen auch gut ins Gespräch geht, dass man denen die Situation erklärt woran es liegt was man jetzt machen kann also mit den ganzen Therapiemaßnahmen oder nicht medikamentüsen Maßnahmen die wir auch machen das werden die erklärt und wir haben jetzt halt ein Flyer im Haus dem er die Angehörigen auch mitgeben kann wo sie eine Nachlesen können was Mena sagt.
00:22:57: weil es ist oft so der ersten Erklärung und in der Aufregung hört man da zwar zu, aber man kann sie nicht alles merken.
00:23:04: Man kann das nicht aufnehmen?
00:23:05: Genau!
00:23:07: Die Angehörigen haben einen extrem wichtigen Baustein auch hinsichtlich Reorientierung weil die müssen bestimmte Dinge mitnehmen oder sich darum kümmern und es sind die banalen Dinge wie die Brille zum Beispiel wenn der Patient eine Brille hat und die ist Zuhause dass die Angehörung das mitnimmt Höhrgeräte ein sehr großes Thema.
00:23:24: viele lassen die Dinge zu Hause weil die leicht verloren gehen in der Klinik.
00:23:29: dann nehmen sie den nicht mit.
00:23:30: Also das sind sehr, sehr wichtig vor allem auch die Zähne damit man sich gut unterhalten kann oder essen und trinken.
00:23:36: Das sind die Zäne extrem wichtig und dementsprechend haben die Angehörigen da so ein... wie soll man sagen?
00:23:42: Das ist im Endeffekt auch das Bindeglied ein bisschen zwischen einem Angehöhrigen und dem Team, dass es sich mit dem Delir beschäftigt wo auch die Ärzte noch mit drin sind und die Physiotherapeutin.
00:23:55: Und da ist das so ein ganz extrem wichtiges Bindegeg.
00:23:59: Wird denn Davos möglich, also zum Beispiel wenn es jetzt um einen geplanten Eingriff in der Herzchirurgie geht oder so?
00:24:06: Um mal noch Zeit hat vorher, wenn man eh Sachen bespricht wird den da auch schon des Thema Delia angesprochen?
00:24:12: Ja mittlerweile schon ist es eine Baustein in der Aufklärung für die Herzoperation vor allem Eine logische Abteilung, die die Narkussigespräche macht, weisen darauf hin, dass dieses Risiko besteht und klären auch einen Vorab schon ein wenig ab.
00:24:31: Ob welche Risikofaktoren vielleicht schon vorhanden sind?
00:24:35: Auch die herzgerugische Abteilungen nimmt es in ihren Gesprächen mit auf.
00:24:39: Somit ist das mittlerweile ein Thema geworden – das war früher nicht!
00:24:44: Und die nächste Stufe, die wir jetzt Also begonnen haben, dass wir das Thema nach außen transferieren war bei einer Info-Veranstaltung für die Hausärzte wo in verschiedenen Vorträgen des Themas Delir Aussicht von uns im Krankenhaus dargestellt worden ist.
00:25:04: und vielleicht welche Möglichkeiten bestehen von Außen schon vor der OP bestimmte Risiken zum Detektieren beziehungsweise zu vermindern.
00:25:15: oder nach dem Krankenhausaufenthalt, wenn ein Patient einen Delir erleidet hat welche Aufgaben dann auf den Hausärzte auch noch zukommt.
00:25:30: Ich habe es ja vorhin schon mal in der Auflistung der drei Personengruppen angesprochen Der Patient ist er noch irgendwie in irgendeiner Form in der Lage selber mitzuwirken um aus dem Delir rauszukommen?
00:25:43: Oder keine Chance?
00:25:45: Also der Patient kann bewusst selber nicht sagen, ich mache jetzt die Leertherapie oder die Leerprophylaxe, weil er das ja nicht zuordnen kann.
00:25:52: Aber umso aktiver der Patient selber mitmachen kann und umso besser, wo ihn motivieren kann, den Handlungsabläufe selbst durchzuführen wie er es selbstständig essen bei der Körperpflege ein Teil selbständig zum Übernehmen und ich da wieder Routine einbringen kann, um so besser wirkt er natürlich selber an seiner Genesung bei beziehungsweise verhindert, dass er in der Delia einig kommt.
00:26:16: Von daher kann man sagen, der Patient kann indirekt mitwirken, indem er bevor er in eine Krankenhaus kommt schon möglichst ein aktiver Mensch ist weil umso robuster und aktiver Mann vorher war um so leichter kommt man aus einem Delirium raus bzw.
00:26:33: umso weniger ist das Risiko, dass man überhaupt in die Delia einkommt.
00:26:39: Genau.
00:26:39: Jetzt haben Sie es schon angesprochen, aus dem Delir rauskommen.
00:26:43: also so ein Delir kann ja zwischen wenigen Tagen, Wochen vielleicht sogar Monaten dauern.
00:26:50: Wie lange braucht's denn für eine Genesung?
00:26:54: Was ist da wichtig?
00:26:56: was spielt da rein?
00:26:58: und Ja, was hat der Delir für mögliche Folgen?
00:27:02: Also Für den Patienten aber vielleicht auch für die Angehörigen
00:27:08: Die Delir Tage dauern, kann Wochen dauern.
00:27:13: Ein genauer Zeitplan, wann man da rauskommt oder wie lange das dauert, das kann man nicht sagen.
00:27:17: Das ist bei jedem unterschiedlich
00:27:21: und
00:27:21: vor allem wenn die Stilier länger andauert dann ist es auch wichtig dass wir noch mal evaluiert oder dass noch mal Untersuchungen sind.
00:27:29: Ist noch die Stillier?
00:27:30: Oder hat sich daraus vielleicht zum Beispiel ein Demenz verstärkt hat sie entwickelt daraus.
00:27:38: Das kann man dann manchmal nicht mehr so unterscheiden, weil das dann ein fließender Übergang sein kann.
00:27:42: Das kehrt aber dann mit einem speziellen, angeschaut wenn es über einen längeren Zeitrahmen anhält und Folgen von dem.
00:27:48: die Lieder kann sein dass der Patient einfach danach immer so ist wie vorher Weil verschiedene Komplikationen in der Therapie waren kann eine eingeschränkte Zeit von der Selbstständigkeit, es kann eine kognitive Einschränkung bleiben.
00:28:07: Daraus kann sie natürlich ergeben dass man schauen muss, kann der Patient wieder ganz normal in sein häusliches Umfeld oder braucht er weiterhin pflegerische Unterstützung?
00:28:18: Braucht er noch mehr Aktivierung um die Gedächtnisleistung wieder zu trainieren?
00:28:26: Und dann muss man eben schauen, wie geht es noch im Krankenhaus auf und halt weiter.
00:28:30: Kann er wieder zurück in sein häusliches Umfeld oder braucht man vielleicht auch noch Reha-Maßnahme?
00:28:37: Oder überbrückt mit einer Kurzzeitpflege?
00:28:40: Das kann man vorab nicht sagen.
00:28:41: Aber das können Sie alles aus dem Delir entwickeln oder natürlich auch als die Erkrankungen, die ihr mitbringt.
00:28:50: Auch für jüngere Patienten der Delir leiden kann es in der Folge nach so einem vermehrten Problems, weil wenn diese Beeinträchtigungen hinsichtlich der Merkfähigkeit und Organisationen der Tagesstruktur das mal Entscheidungen treffen muss oder gewisse Dokumente ausfüllen muss.
00:29:09: Wenn man Probleme in der Aufmerksamkeit hat kann es natürlich ein Riesenproblem hinsichtlich der Arbeitswelt, in die später wieder eingegliedert werden sollten.
00:29:18: Und auch da gibt es Studien dazu, dass das ein enormes Problem ist.
00:29:22: Dass die wieder in der Arbeitswelt so zurückfinden wie wir sie oder wie Sie die Arbeitswelt verlassen haben.
00:29:30: und grundsätzlich kann man sagen, dass die Nachsorge für Patienten, die ihr dir erleidet haben nicht flächendeckend ist.
00:29:40: also das sind sehr große Lücken wo man speziell hingeht wenn Eine Nachsorge braucht hinsichtlich, wie kann ich meine Aufmerksamkeit wieder stärken?
00:29:51: Wie kann ich mir eine Merkfähigkeit wieder trainieren?
00:29:55: Habe vielleicht noch Probleme im normalen Alltag und da brauchen wir Unterstützung.
00:30:00: Und die ist sehr schwer zu finden.
00:30:05: Sie haben es glaube ich vorhin schon mal ganz kurz erwähnt aber ich stelle die Frage trotzdem nochmal wenn man jetzt ein Delier hatte, kann das erneut auftreten?
00:30:17: Und zwar wird die Wahrscheinlichkeit sogar höher wahrscheinlich, oder?
00:30:21: Wenn man auch mehr Delir hat, steigt die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches an.
00:30:26: Dass wenn wir wieder in eine Krankenhaus- und Situation kommen wo zum Beispiel eine chirurgische Eingriff ist oder er nicht der Krankenhause aufenthalt dass wieder Delir entsteht.
00:30:37: also gerade weil man weiß das ist eine Patientin in der Vergangenheit schon mal eins gehabt hat ist das Name umso mehr wichtig dass man diese ganzen präventiven Wahrnahmen einleiten.
00:30:46: Darum ist es sehr wichtig, dass die Patienten, die ja mal die Liehe schon in einem Voraufenthalt kurz haben, dass sie das wieder angeben.
00:30:55: genauso wie eine Allergie vor dem bestimmten Medikament, ist dieser ganz, ganz wichtiger Punkt, dass der Patienten das in einer Mese im Vorgespräch, das meistens in den Kliniken stattfinden, das angibt, dass er sowas schon durchlebt hat?
00:31:13: Ist das bei den Patienten dann auch ein Angstthema?
00:31:16: Also wenn man jetzt wieder einen Eingriff hat, aber damals vor fünf Jahren, da habe ich dann eine Delir nach der Operation gehabt.
00:31:24: Oh Gott!
00:31:25: Das würde mir das jetzt wieder passieren.
00:31:27: Ja also die Patienten, die mal die Delir durchlebt haben, bei denen ist die Angst sehr sehr groß.
00:31:32: Ich konnte es nur aus meinem Bereich so... sagen Patienten die schon mal her zu Pekot haben, die wieder eine Re-OP brachten und Delia leidet haben.
00:31:42: Die haben sehr große Ängste davor weil eben diese Nacht... Man hat zwar dann das Delia bis weg in Anführungsstrichen aber das was man dem Delia erlebt hat sind doch einschneidende Erlebnisse die sie im Gehirn irgendwie verankern mit Albträumen teilweise oder bestimmte Geräuschkulissen, die man wieder in Verbindung bringt.
00:32:05: Mit dem Vorhaufenthalt und dem Delier wo wieder bestimmte Assoziationen dadurch entstehen.
00:32:10: also für die Patienten ist es ein großer Stressfaktor und Stress ist mitunter auch ein hoher Auslöser wieder in Kombination mit den anderen Risikofaktoren und der könnte vielleicht sogar das zum Überlaufen bringen vor dem Fass Und dadurch entsteht die Problematik.
00:32:27: Darum ist es eben so wichtig, sich vorher mit dem Thema zum Auseinandersetzen zu gut wie möglich zu informieren und am besten wenn man körperlich und geistig dazu in der Lage ist, sich einfach generell fitzuhalten damit wir mit einer gewissen Robustheit in diese neue Geschichte hineingehen.
00:32:47: Und auch wenn der Patient uns nicht mitteilen kann dass er im vorherigen Aufenthalter Dylir gehabt hat ist es wichtig, dass die Angehörigen das mitteilen.
00:32:57: Das kriegen wir immer wieder mit, sonst die Anhöhre sagen, ja, das war beim letzten Aufenthalt auch schon so und auch die haben da oft große Ängste davor und versuchen da auf die Krankenhausaufenthalte sehr reduziert zum halten weil sie einfach wissen was das mit sich bringt.
00:33:12: Sind wir langsam am Ende?
00:33:18: Da spielen wir immer eine kleine Fragerunde dies oder das.
00:33:21: ich stelle kurz Manchmal ein bisschen leihenhaft formuliert die Frage und bitte um eine möglichst kurze Antwort von Ihnen.
00:33:29: Meine erste Frage wäre, ich fühle mich nach einer OP unwohl?
00:33:34: Ich schlafe schlecht im Krankenhaus.
00:33:37: Ist das noch normal oder geht es zur Richtung Delir?
00:33:40: Also erstens sagen wir sie ist noch normal weil ... Fast bei jedem ist, dass man im Krankenhaus schlechter schläft.
00:33:47: Aber man darf es schon als Warnzeichen sehen und da ist wichtig das man schon damit anfangen den Tag-Nachtrhythmus wieder ins Lotz umbringen am Tag aktiviert und in der Nacht für Schlaf sorgt.
00:34:03: Wo ist denn die Grenze zu ziehen zwischen nur den lieren Anführungszeichen oder jetzt doch schon demenz?
00:34:12: In der Regel kann man sagen Die Lier, das kommt akut und dauert in der Regel bestimmte Tage oder Wochen.
00:34:26: Und manche Symptome, die da mit einem hergehen, kommen alle akut.
00:34:30: Weil der Demenz ist so, dass es ein schleichender Prozess ist, dass dieses Auftreten in einem kontinuierlichen Muster erfolgt und sich erst nach einer gewissen Zeit an die bestimmten Symptomen zeigen die bei dir auch gut auftreten.
00:34:46: Also das sind eigentlich so die zwei Haupttrennpunkte zu dem Thema delir und Demenz.
00:34:52: später, glaube ich ist eine sehr spannende Frage wann wechselt was in welche Richtung?
00:35:01: Wann ist dieser beginnende Demenz?
00:35:03: Waren es noch der Delir?
00:35:05: Das sind dann Themen, die sich im Verlauf durch eine spezielle Diagnostik erst dann herausfinden lassen.
00:35:16: Und als letzte Frage, stimmt meine folgende Aussage oder nicht?
00:35:20: Adipose-Patienten haben ein erhöhtes Risiko für Delir.
00:35:24: Stimmt!
00:35:27: Adipositas ist an sich schon eine chronische Erkrankung und bei Adipositas oft dass schon so unbemerkte Entzündungsabläufe in meinem Körper stattfinden, die zum Delirisiko beidragen können.
00:35:42: Dann ist man auch psychisch oft mal schon beeinträchtigt oder man ist auch nicht mehr der aktivste Mensch Manchmal auch nicht mehr so viel unterwegs ist oder auch körperlich sich das nicht mehr immer so gut betätigen kann.
00:35:58: Und wir haben ja vorher schon gehört, gerade die Mobilisation oder Mobilität nimmt starken Einfluss und dann hat
00:36:06: ein
00:36:07: Mensch der Adipositas oft auch viele Begleiterkrankungen mit dabei und diese Begleiterkrankungen tragen auch schon wieder zu einem erhöhten Delirisiko bei.
00:36:16: Ja, dann sind wir jetzt am Ende unserer heutigen Podcast-Folge.
00:36:19: Liebe Frau Lang, lieber Herr Amberger!
00:36:21: Ganz herzlichen Dank fürs Gespräch und die vielen Informationen, die Sie uns gegeben haben – ich hoffe, dass wir da ein bisschen zur Aufklärung in Sachen Delir beitragen können.
00:36:30: Das war Medizin am Mikro mit Maria Lang und Andreas Amberger zum Thema Delir.
00:36:35: Über Fragen oder Kommentare zufolge freuen wir uns hier und auf den Social Media Kanälen des Klinikums Passau.
00:36:42: Vielen Dank für's Zuhören.
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